Vor einem Jahr haben wir die Workshop-Scheune eröffnet. Ehrlich gesagt fühlt sich das manchmal noch immer ein bisschen unwirklich an.
Da steht sie nun. Mitten auf dem Land. Ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, miteinander arbeiten, kreativ werden, Neues ausprobieren und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen.
Und genau das wollten wir mit unserem ersten Geburtstag feiern.
Am 11. April haben wir deshalb die Türen weit geöffnet und viele liebe Menschen sind gekommen. Einige kannten die Scheune schon, andere waren zum ersten Mal hier. Was uns besonders berührt hat: Viele Gäste kamen nicht mit leeren Händen. Das Buffet füllte sich nach und nach mit den unterschiedlichsten selbstgemachten Leckereien. Ganz selbstverständlich entstand daraus ein gemeinsames Mitbringbuffet – bunt, großzügig und genauso herzlich wie die Stimmung an diesem Tag.
Auch unser Programm hätte vielfältiger kaum sein können.
Hella Kleinschmidt eröffnete den Nachmittag mit einem Fimo-Workshop. Innerhalb kürzester Zeit entstanden Ohrringe, Anhänger und viele kleine Schmuckstücke, die zeigten, wie unterschiedlich Kreativität aussehen kann.
Kurz darauf zog Musik durch die Scheune. Der Gospelchor aus Havetoft, in dem auch Sonja mitsingt, sorgte mit seinen Liedern für Gänsehautmomente und ganz viel gute Laune. Manche Gäste summten mit, andere hörten einfach nur zu und genossen den Augenblick.
Später wurde es etwas ruhiger. Karin Such zeigte mit ihrem Mentaltraining kleine Übungen für mehr Fokus, Entspannung und positive Gedanken im Alltag. Dabei wurde nicht nur nachgedacht, sondern auch viel gelacht – eine schöne Mischung, die wunderbar zur Atmosphäre des Tages passte.
Den Abschluss bildete Darias Postkarten-Workshop. Unsere eigens gestalteten Postkarten wurden mit Stickern, Stiften und viel Kreativität verschönert. Auf der Rückseite warteten kleine Reflexionsfragen. Es entstanden persönliche Gedanken, spannende Gespräche und Erinnerungen, die einige Wochen später als Postkarte noch einmal den Weg zurück zu ihren Gestalterinnen und Gestaltern fanden.
Was uns an diesem Tag aber am meisten in Erinnerung bleiben wird, sind gar nicht die einzelnen Programmpunkte.
Es sind die Begegnungen.
Die Gespräche zwischen Menschen, die sich vorher nicht kannten. Das gemeinsame Lachen am Buffet. Die Gäste, die einfach noch ein bisschen geblieben sind, weil es sich gerade so gut angefühlt hat. Das herrliche Frühlingswetter, das die Türen weit offen stehen ließ. Und dieses Gefühl, dass die Scheune genau das geworden ist, was wir uns immer erhofft hatten: ein Ort, an dem Gemeinschaft ganz selbstverständlich entsteht.
Wenn wir auf dieses erste Jahr zurückblicken, erfüllt uns vor allem eines: Dankbarkeit.
Danke an alle, die die Workshop-Scheune in den vergangenen zwölf Monaten mit Leben gefüllt haben – als Workshop-Leitende, als Gäste, als Unterstützerinnen und Unterstützer oder einfach als Menschen, die an diese Idee glauben.
Wir freuen uns auf alles, was noch kommt. Auf viele weitere Workshops. Auf neue Begegnungen. Auf kreative Ideen. Und natürlich auf noch viele gemeinsame Geburtstage.

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